...sind wir eigentlich?

Mitglieder berichten, warum sie so und nicht anders leben und wohnen möchten...

Susanne, die allein erziehende Mutter, freut sich auf viele interessante Menschen und neue Freunde für ihre zweijährige Tochter Finja:
"Gerade in der Stadt ist es nicht üblich, dass man weiß, mit wem man Tür an Tür lebt. Bei Ledo kenne ich meine Nachbarn schon, bevor ich einziehe.
Mich hat vor allem die Idee von einer verlässlichen Nachbarschaft überzeugt und natürlich auch, dass meine Tochter in einem verkehrsberuhigten Viertel mit viel Grün aufwächst."

Ingrid, die sportliche Seniorin, ist fasziniert von dem Mix der Generationen, mit denen sie bei Ledo zusammen wohnen
und leben wird:
"Gespannt bin ich auf die vielen unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten, die hier aufeinander treffen werden und natürlich auch auf das, was daraus entstehen kann. Schon heute weiß ich, wer
mir meinen Wasserhahn repariert, wenn er tropft oder wer mit mir zur Fahrradtour am Rhein entlang aufbricht. Ich gehe aber auch gerne mit Kindern auf Entdeckungsreise und versuche mit ihren Augen in die Welt zu blicken. Das alles ist bei Ledo möglich!"

Von Anfang an sind Michaela und Detlef bei Ledo aktiv und interessieren sich auch sonst für vieles, was um sie herum passiert:
"Wir gehen gerne aus, ins Kino, Theater, Ausstellungen… Auch wenn wir noch keine Eltern sind, haben wir einen guten Draht zu Kindern und unternehmen viel mit Freunden und deren Kids. Das können wir uns auch bei Ledo gut vorstellen. Gemeinsam grillen zum Beispiel und am ‚Lagerfeuer' Geschichten erzählen - das macht schließlich allen Spaß und ist ein Erlebnis für Jung und Alt."

Ulla, Verwaltungsangestellte im öffentlichen Dienst, ist Urgestein bei Ledo und gibt Kindern die Chance, auch mit andersartigen Menschen aufzuwachsen:
"Als Spastikerin mache ich immer wieder die Erfahrung: ‚Was Kinder kennen, nehmen sie wie selbstverständlich hin'. Ich bin gespannt, wie dies bei Ledo sein wird. Als Christin ist mir aber auch bewusst, dass jeder ‚Jeck' anders ist und unser Wohnen nicht ganz ohne Konflikte abgehen wird. Ich hoffe auf einen ehrlichen Umgang miteinander."

Ralle hat jahrelang als selbstständiger Steinmetz gearbeitet. Jetzt drängt es ihn von der Eifel in die Stadt:
"Dabei will ich auf gute, sich gegenseitig unterstützende Nachbarn nicht verzichten. Deshalb habe ich mich von Anfang an bei Ledo engagiert. Und allein schon aus eigenem Interesse hoffe ich, dass in unserem Projekt Kinder jeden Alters wohnen werden. Dann finden nämlich meine Nichten und mein Neffe immer genügend Spielkameraden, wenn sie mich besuchen."

Marita, die in ihrem Beruf als Hörgeräte-Akkustikerin mit vielen, meist älteren Menschen zu tun hat, ist vor allem gespannt auf das kunterbunte Miteinander bei Ledo:
"Als allein erziehende Mutter habe ich mir früher oft gewünscht, auf die Unterstützung von Nachbarn zählen zu können. Heute würde ich sehr gerne anderen Müttern zu einem freien Nachmittag oder Abend verhelfen und für ein paar Stunden die Kleinen betreuen. Ich liebe es aber auch, mal ganz für mich alleine eine Wagner-Oper zu hören, mit Freunden ins Kino zu gehen oder Yoga zu machen, um fit zu bleiben."